Baumschlager der Schnellste und doch nicht Sieger der Arbö

Dabei schien alles für den „auf der letzten Rille“ fahrenden Baumschlager zu laufen.

Ein fatales Missgeschick kostete Raimund Baumschlager den Sieg bei der 39. Auflage der Arbö Rallye Rund um die Hallermauern. Der Staatsmeister, der mit seinem 5. Saisonsieg in Weiz frühzeitig den Titel 2012 gesichert hatte, war auch am zweiten Tag mit seinem Skoda Fabia S 2000 der dominierende Mann und hatte mit 5 Bestzeiten seinen Vorsprung vor der letzten Prüfung auf 10 Sekunden ausgebaut. Auf den letzten 5,5 km war Harrach zwar um 2,9 Sekunden schneller, der Vorsprung betrug aber immer noch 7,1 Sekunden. Doch ein Stempelfehler – zwei Minuten zu spät – kostete 20 Strafsekunden und damit war der Sieg weg.

Dabei schien alles für den „auf der letzten Rille“ fahrenden Baumschlager zu laufen. Mit 0,6 Sekunden Vorsprung war er gestartet und gleich in der ersten Tagesprüfung um 2,5 Sekunden schneller als Harrach, der konterte und den Vorsprung um 2 Sekunden verkürzte. Danach zeitgleich ehe Harrach wieder um 0,6 Sekunden schneller war. Dann war wieder Baumschlager an der Reihe: 2,6 schneller in der Kaiserau, 6,1 Sekunden schneller am Rundkurs Hall. Harrach kam dann noch einmal auf 5,6 heran, dann wieder auf dem Haller Rundkurs Bestzeit Baumschlager, 4,4 schneller, Vorsprung vor der letzten Prüfung 10 Sekunden. Das war`s dann.

Baumschlager: „Das kann einmal passieren, ich fahr auch neben der Straße. Trotzdem: Für mich hab`ich die Rallye gewonnen, das andere ist eine mathematische Geschichte. Sonst ist bis auf das Problem mit der abgerissenen Kardanwell alles super gelaufen. Das Auto war perfekt und auch mit den Reifen habe ich alles richtig getroffen.“

Kopilot Thomas Zeltner zerknirscht: „Tut mir leid, ich hab mich verschaut, ich war voll der Meinung, dass es richtig ist. Sowas ist mir bisher noch nie passiert. Ich habe den Sieg leichtfertig weggeschmissen.“

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