Im Lavanttal mischt der Wettergott die Karten

Baumschlager: Sieg und Niederlage liegen in Kärnten noch enger beisammen.

„Viele gleichwertige Autos mit guten Fahrern, das macht Siege wertvoller“, ist Staatsmeister Raimund Baumschlager vor der Lavanttal Rallye als Gejagter zwar in einer gewohnten Position, doch die Unwägbarkeiten des Meister-schaftslaufes in Kärnten machen die Aufgabe seine Führungsposition zu vertei-digen um einiges schwerer. „Das Wetter hat im Lavanttal schon am ersten Tag manchen Favoriten abstürzen lassen und auch für heuer sind wechselhafte Verhältnisse vo-rausgesagt“, erwartet Baum-schlager, der im Vorjahr mit ei-ner falschen Reifenwahl schon auf den ersten beiden Sonder-prüfungen den Sieg verspielt hatte, eine Neuauflage im Rei-fenpoker.

Auch im Jahr 2012 kam der Re-gen pünktlich zum Start und Baumschlager musste sich nach einem Dreher mit Platz 2 der Tageswertung begnügen – 19,9 Sekunden hinter Harrach, den er dann in einem furiosen Fi-nale auf den letzten Metern noch abfangen konnte.

Kampflos will der Serienstaatsmeister der erstarkten Konkurrenz das Feld nicht überlassen. „Ich freu mich total auf die Rallye bei der die Prüfung Vorderlim-berg in entgegengesetzter Richtung gefahren wird. Diese SP ist eine der wich-tigsten Prüfungen, durch die neue Streckenführung sind die Autos ohne Turbo nicht mehr so chancenlos wie die letzten Jahre. Auch die Powerstage taugt mir sehr, weil die fast 20 Kilometer Distanz einen hohen Schwierigkeitsgrad be-sitzt. Ich mag die Rallye einfach, obwohl sie mir immer wieder kleine `Dra-men` beschert hatte, mich in extrem schwierige Situationen brachte und die Siege hier sehr, sehr schwer zu erringen waren“, ist Baumschlager, der wieder mit Thomas Zeltner unterwegs sein wird, aber zuversichtlich.

Der BRR Teamchef rechnet allerdings auch mit Unterstützung aus dem eigenen Team, besonders von Mario Saibel: „Wir testen zusammen diese Woche noch einmal und ich hoffe, dass Mario wieder im Spiel ist und er sein wahres Können im Lavanttal wieder abrufen kann. Bei Chris Brugger müssen wir darauf schau-en, dass er nicht übertreibt und zu viel von sich verlangt, nachdem er im Re-benland so toll unterwegs war und ganz vorne mitgemischt hat.“

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