25. 9. 2016 07:33 − 1580× − 0

Die verflixte 13

Baumschlager in Liezen nach Defekt auf letzter Prüfung 3.

Erst auf der 13. und letzten Sonderprüfung musste sich Raimund Baumschla-ger im Kampf um den zweiten Gesamtrang bei der Skoda Rallye Liezen Ger-wald Grössing geschlagen geben. Im Duell gegen den Niederösterreicher holte Baumschlager zwei Sonderprüfungsbestzeiten und hielt auch nach der vorletz-ten Sonderprüfung noch Platz zwei, ehe er von einem technischen Defekt ge-bremst wurde. „Etwa einen Kilometer nach dem Start der letzten Sonderprü-fung ist das Differential vorne gebrochen. Es ist ein Wunder, dass wir über-haupt ins Ziel gekommen sind“, so Baumschlager, für den das Zittern aller-dings auch nach der Zieldurchfahrt weiterging. Mit dem Defekt am Skoda Fabia R5 schafften es Baumschlager und sein Co Thomas Zeltner auf die Zielrampe in Liezen, mussten jedoch, dem Reglement entsprechend, noch einen weiteren Kilometer in den Parc Ferme zurücklegen. „Eine unglaubliche Belastung nach so einem langen Tag und so einem harten Kampf! Gott sei Dank haben wir es geschafft und konnten zumindest den dritten Platz behalten“, erzählte der Re-kordstaatsmeister, dem am Ende knapp 17 Sekunden auf den zweiten Platz fehlten.

Den Sieg bei der Skoda Rallye Liezen holte Hermann Neubauer. Der Salzburger sicherte sich damit schon einen Lauf vor Ende der ORM erstmals den Österrei-chischen Meistertitel. „Hermann hat die gesamte Saison dominiert und sich den Meistertitel absolut verdient“ so Baumschlager, der seinem Nachfolger in Lie-zen herzlich gratulierte.

Die beiden weiteren von BRR ins Rennen geschickten Skoda Fabia kamen nicht ins Ziel. Andreas Aigner fuhr mit dem S2000 teils sensationelle Zeiten, schied aber auf der neunten Sonderprüfung aus. Christian Schuberth-Mrlik belegte mit dem Fabia R5 lange Zeit den hervorragenden vierten Platz, ehe er auf der zwölften Sonderprüfung nach einem Unfall die Rallye vorzeitig beenden muss-te.

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